Ich hab das auf TikTok gesehen und musste es sofort ausprobieren. Ich war überrascht, wie gut das Ergebnis war. Es ist einfach zuzubereiten, unkompliziert und sieht richtig cool aus (perfekt für eine Halloween-Party). Der Clou: Der Kürbis hält den Schmelzkäse richtig lange warm.
ZUTATEN
Für 1 Kürbis:
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g - 1 kg)
1 Camembert, ca. 150-200 g
etwas Gouda, ca. 100 g, optional (siehe Anmerkung ①)
etwas neutrales Pflanzenöl
Salz und Pfeffer
Brot oder Cracker zum Dippen
ZUBEREITUNG
1
Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Kürbis im oberen Drittel durchschneiden, sodass nur der Deckel abgeschnitten wird. Kerne und Fasern entfernen. Innen mit etwas Öl einreiben und mit Salz und Pfeffer würzen.
2
Ins Backrohr geben und je nach Größe ca. 10-15 Minuten garen. Mit einem Messer in die Kürbisinnenwand stechen - der Kürbis sollte weich sein, aber noch Struktur haben. Wichtig: Der Kürbis muss weich sein, bevor der Käse reinkommt, sonst wird der Käse zu braun, während der Kürbis noch nicht durch ist.
3
Sobald der Kürbis fast durch ist, rausgeben. Beim Camembert die oberste Rinde mit einem scharfen Messer abschneiden, sodass das Innere freiliegt. Camembert in den Kürbis geben. Falls um den Camembert viel Leerraum ist, mit Gouda auffüllen.
4
Ins Backrohr geben, bis der Käse vollständig geschmolzen und goldbraun ist (ca. 15-25 Minuten). Sofort servieren und mit Brot oder Crackern dippen. Das weiche Kürbisfleisch kann und soll natürlich mitgegessen werden :)
ANMERKUNGEN
① Der Gouda fungiert hier als Füllmittel. Man muss schon Glück haben, dass man einen Camembert findet, der perfekt in den Kürbis passt. Daher würde ich darauf achten, dass der Camembert reinpasst, also eher zu klein ist, und dann die offenen Stellen mit Gouda füllen. Ich habe sogar unter meinen Camembert eine kleine Erhöhung mit Gouda gemacht, sodass der Camembert auf gleicher Höhe mit dem Kürbisanschnitt ist.
Sommerliche Crostata: Tomaten abtropfen, kurz glasieren, goldbraun backen. Perfekt als Aperitivo oder Brunch-Star.
Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund gibt es in unseren heimischen, österreichischen Supermärkten immer nur diese eine extrem dünnflüssige Teriyaki Soße. Die, wie ich finde, auch nicht wirklich gut schmeckt – etwas bitter und einfach überhaupt nicht so, wie ihr dickflüssiges Pendant aus den Asia Shops. Was ich damit sagen will: bei diesem Rezept ist die Teriyaki Soße das Um und Auf, wer also keine Gute zur Hand hat, der sollte also lieber ein anderes Rezept probieren. Fun Fact: man kann Teriyaki Soße auch ganz einfach zu Hause machen, dazu aber ein anderes Mal mehr.